Weißdruck – Weiß unterdrucken auf transparenten Medien

Transparente Werbemedien mit individuellem Aufdruck

Transparente Werbemedien mit individuellem Aufdruck erfreuen sich einer stetig wachsenden Beliebtheit. Typische Beispiele für einen Druck auf transparente Medien sind beispielsweise Werbeschilder aus Acryl- oder Plexiglas. Brillant und farbstark bedruckt kreieren Sie mit einem entsprechend individuell gestalteten Schild einen publikumswirksamen und eleganten „Eyecatcher“ für den Innen-, aber auch Außenbereich. Auch Folien zählen zu den transparenten Medien, die in Ihrem persönlichen Layout gestaltet werden können.


Transparenz bedeutet jedoch zugleich auch, dass mit einem durchsichtigen Trägermaterial gearbeitet wird. Um die Farben Ihres individuellen Druckerzeugnisses nun kräftig und leuchtend zur Geltung zu bringen, kann man, neben dem standardisierten UV-Direktdruck, auch auf andere Druckverfahren zurückgreifen.


Welche Optionen hierbei für Ihren favorisierten Druck auf transparente Medien bestehen, das möchten wir Ihnen nachfolgend gerne näherbringen.

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UV – Direktdruck auf transparente Medien


Wünschen Sie eine leichte Transparenz der Farben auf Ihrem ausgewählten, transparenten Werbeträger, so sollten Sie bequem zum gängigen UV-Direktdruck greifen. Ihr persönliches Motiv wird dabei mittels UV-reaktiver Tinten und -Strahlern auf das entsprechende Werbemittel gedruckt und anschließend mit ultraviolettem Licht ausgehärtet.

Ein eventueller Nachteil dabei: Potentielle Schriften, Logos oder Sonstiges können durch die leichte Transparenz eventuell schneller untergehen. Vorteilhaft wirkt sich hingegen das elegant puristische Design aus, das der Werbeträger automatisch durch den transparenten Look mitbringt.

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Weiß – Druck auf transparente Medien


Bei diesem Druckverfahren in hochwertiger Fotoqualität werden von Ihnen ausgewählte, konturierte Teile oder aber gesamte Motiv vollflächig mit Weiß hinterlegt. Durch die weiße Schicht hinter der Farbe, bekommen die Farben Ihres Motivs die optimale Sättigung und Brillanz, werden also vom Rest des Motivs abgehoben. Bei diesem Druck auf transparente Medien lässt sich die Farbfläche dadurch noch homogener darstellen.

Typische Trägermaterialien für einen Weißdruck sind beispielsweise die bereits angeführten Acrylglas- bzw. Plexiglas-Produkte als auch transparente Folien. Vorwiegend also Untergründe, die von sich aus keine weiße Grundierung aufweisen, welche Ihre ausgewählte Grafik attraktiv in den Fokus rücken kann.

UV – Direktdruck mit Weiß auf transparente Medien

Bei einem UV-Direktdruck mit Weiß ergeben sich zwei Varianten für Ihren Druck auf transparente Medien:


1. Wählen Sie einen vollflächig weiß hinterlegten Druck für Ihr Acrylglas aus, so wird alles, was in Ihrer Druckdatei weiß angelegt ist, auch im Druck weiß dargestellt. Die verwendeten Farben erhalten dadurch eine optimale Sättigung.


2. Präferieren Sie hingegen einen Weißdruck nach Kontur, werden nur die Bereiche, die in Ihrer Druckdatei als Sonderfarbe „Spot 1“ hinterlegt sind, in Weiß hinterdruckt. Obacht: Wird hingegen keine Sonderfarbe von Ihnen angegeben, werden die Daten stets komplett in Weiß hinterlegt. Ziel des Weißdrucks nach Kontur ist einerseits die optimale Sättigung Ihrer Motivfarbe als auch die gezielt gesteuerte Darstellung weißer Elemente. Im direkten Vergleich zu den anderen Optionen, müssen bei dieser Druckvariante jedoch Sonderfarben und Extra-Ebenen in der aufbereiteten Druckdatei angelegt werden.


Sie interessieren sich für solch einen Weißdruck nach Kontur? Prima! Unsere detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung für die gängige Adobe Software „InDesign“ soll Sie in Ihrem Vorhaben unterstützen:

Schritt 1

Öffnen Sie Ihre gewünschte Grafik in Adobe „InDesign“ und bereiten Sie Ihre Datei vor. Weiße Elemente sparen Sie bitte aus.

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Schritt 2

Kreieren Sie folglich eine neue Ebene mit dem Titel „Spot 1“ und stellen diese für den weißen Bereich in den Vordergrund.

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Schritt 3

Legen Sie nun die Sonderfarbe „Spot 1“ für den weißen Bereich an.

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Schritt 4

Legen Sie nun die Sonderfarbe „Spot 1“ für den weißen Bereich an. Anschließend integrieren Sie Ihr Schriftbild, welches in Weiß gedruckt werden soll (Ebene „Spot 1“ in Sonderfarbe „Spot 1“). Alle Schriften müssen hierbei in Pfade umgewandelt werden. Eine detaillierte Anleitung dazu entnehmen Sie bitte unserem Blogartikel „Schriften in Pfade umwandeln“.

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Schritt 5:

Nun haben Sie die Wahl: Soll die komplette Platte mit Weiß unterdruckt werden? Oder aber präferieren Sie lediglich eine Weiß-Hinterlegung der Grafiken und Texte, so dass der Rest des Acrylmediums weiterhin transparent verbleibt? Bitte beachten Sie: Sollen nur die grafischen Elemente in Weiß hinterlegt werden, müssen nur diese auf der Ebene „Spot 1“ in der Sonderfarbe „Spot 1“ angelegt werden.

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Schritt 6

Markieren Sie nun alle Elemente auf der Ebene „Spot 1“ und stellen Sie die „Attribute“ über den Menüpunkt auf „Fläche überdrucken“. Speichern Sie die finale Datei schließlich mit allen Anschnittzugaben als PDF-X/4 ab. Fertig!

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Backlight – Druck auf transparente Medien


Bei der Option Backlightdruck ist die maximale Farbsättigung Ihres Motivs natürlich von entscheidender Bedeutung, da die rückseitige Lichtquelle einen Großteil der aufgedruckten Farben schluckt. Um diesem Effekt entgegenzuwirken, wird dem Motiv eine zweite CMYK-Farbschicht hinter der weißen Sperrschicht hinzugefügt. Bitte beachten Sie: Weiße Elemente in der Druckdatei werden auch im Druck in Weiß dargestellt.

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Blockout – Druck auf transparente Medien


Wählen Sie für Ihr Acrylglas-Produkt die Variante Blockoutdruck aus, wird dafür gesorgt, dass das Trägermaterial nahezu lichtundurchlässig wird und dadurch deutlich farbintensiver erstrahlt. Um dies zu realisieren, werden hinter der CMYK-Farbschicht drei weitere Schichten, zwei in Weiß und eine in Tiefschwarz, hinterlegt. Weiße Elemente in der Druckdatei werden auch Weiß im Druck dargestellt. Das Ergebnis: Leuchtende Drucke mit brillanten Farben.